Wie Rondé Consulting hilft
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Mein Schwerpunkt liegt auf Restrukturierung und Interim Management. Darüber hinaus unterstütze ich Unternehmen in einer Reihe weiterer strategischer und operativer Themenfelder – von Performance-Programmen über internationale Industrieprojekte bis hin zur Optimierung komplexer Organisations- und Produktionsstrukturen.
Einen Überblick über meine weiteren Leistungen finden Sie nachfolgend.
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Nach mehr als zwanzig Jahren in internationalen Industrieunternehmen habe ich mehrfach operative Verantwortung für den Aufbau neuer Einheiten im Ausland übernommen – mit einem klaren Schwerpunkt auf China.
Dabei ging es nicht um theoretische Markteintrittsstrategien, sondern um den tatsächlichen Aufbau von Organisationen, Produktionsstrukturen und Teams unter realen Bedingungen.
In meiner Funktion als Geschäftsführer eines börsennotierten Industrieunternehmens in China habe ich erlebt, welche Herausforderungen in der Praxis entscheidend sind:
kulturelle Unterschiede, unterschiedliche Erwartungshaltungen, Aufbau belastbarer lokaler Teams sowie die Integration in bestehende internationale Strukturen.
Der erfolgreiche Aufbau von Standorten in China erfordert dabei vor allem drei Dinge:
klare operative Führung, ein realistisches Verständnis der lokalen Rahmenbedingungen und die Fähigkeit, europäische Anforderungen in eine für chinesische Organisationen umsetzbare Struktur zu übersetzen.
Ich unterstütze Unternehmen beim Aufbau neuer Einheiten in China sowie bei der Weiterentwicklung bestehender internationaler Strukturen – nicht aus einer Beraterperspektive, sondern mit operativer Erfahrung aus vergleichbaren Situationen -
In vielen Industrieunternehmen ist der Vertrieb nach wie vor stark beziehungsgetrieben und reagiert primär auf bestehende Kontakte und eingehende Anfragen.
Das funktioniert – stößt jedoch an Grenzen, wenn es darum geht, neue Märkte systematisch zu erschließen oder Wachstum gezielt zu steuern.
Ein analytisch geprägter Vertriebsansatz setzt genau an diesem Punkt an.
Ausgangspunkt sind nicht primär bestehende Kundenbeziehungen, sondern die strukturierte Analyse von Produkten, Anwendungen und erfolgreich realisierten Projekten.
Auf dieser Basis lassen sich typische Anwendungsfälle und daraus abgeleitet konkrete Zielkundengruppen identifizieren.
Der Vertrieb wird damit von einer reaktiven zu einer aktiven Funktion:
Nicht „wen kennen wir“, sondern „wer hat mit hoher Wahrscheinlichkeit einen konkreten Bedarf“.
Die Ansprache erfolgt entsprechend nicht allgemein, sondern hypothesenbasiert und problemorientiert – mit deutlich höherer Relevanz für den potenziellen Kunden.
Ich habe diesen Ansatz in verschiedenen industriellen Kontexten entwickelt und umgesetzt. Er lässt sich besonders gut in technologieorientierten Unternehmen einsetzen, in denen vorhandene Kompetenzen und Referenzen bislang nicht systematisch im Vertrieb genutzt werden.
Ziel ist kein Ersatz bestehender Vertriebsstrukturen, sondern deren gezielte Ergänzung durch mehr Systematik, Transparenz und Skalierbarkeit. -
Ich habe über viele Jahre hinweg technische Entwicklungsprojekte in unterschiedlichen industriellen Kontexten verantwortet – von der ersten Konzeptidee bis hin zur industriellen Umsetzung.
Im Zentrum steht dabei weniger die reine technische Entwicklung als vielmehr die Fähigkeit, unterschiedliche Beiträge zu einem funktionierenden Gesamtsystem zusammenzuführen. In typischen Entwicklungsprojekten arbeiten verschiedene Abteilungen, Unternehmensbereiche oder auch externe Partner parallel an einzelnen Teilaspekten.
Meine Rolle besteht darin, diese Ergebnisse strukturiert zu sichten, kritisch zu hinterfragen und daraus einen klaren, umsetzbaren Entwicklungsfahrplan abzuleiten. Ich übernehme die Koordination der einzelnen Entwicklungsschritte und die Gesamtverantwortung für den Fortschritt des Projekts.
Diese Verantwortung endet nicht mit einem technischen Konzept, sondern reicht bis zur Industrialisierung und Markteinführung eines Produkts. Ziel ist immer ein Ergebnis, das nicht nur technisch funktioniert, sondern auch wirtschaftlich tragfähig ist.
Die Kombination aus technischem Verständnis und operativer Führungserfahrung ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor. Sie ermöglicht es, komplexe Sachverhalte schnell zu erfassen und gleichzeitig die Umsetzung konsequent voranzutreiben. -
In vielen Unternehmen sind Strukturen und Prozesse historisch gewachsen und nur unzureichend aufeinander abgestimmt. Dies führt häufig zu Reibungsverlusten im Tagesgeschäft, unklaren Zuständigkeiten und verzögerten Entscheidungen.
Ich habe mehrfach Organisationen in Situationen übernommen, in denen genau diese Problematik im Vordergrund stand. Ziel war es, durch klare, auf das Unternehmen abgestimmte Prozesse und Kommunikationsstrukturen die Grundlage für Stabilität und weiteres Wachstum zu schaffen.
Ein zentrales Problem solcher Organisationen ist ein implizites Entscheidungsvakuum. Viele Mitarbeiter arbeiten engagiert und leistungsbereit, jedoch führt die fehlende Struktur dazu, dass ein erheblicher Teil dieser Leistung nicht wirksam wird. Es entsteht eine Art „Blindleistung“, bei der Energie in Abstimmung und Klärung verloren geht, anstatt in Wertschöpfung umgesetzt zu werden.
Der Ansatz besteht darin, Prozesse so zu definieren, dass sie Orientierung und Klarheit schaffen, ohne die Organisation unnötig zu belasten. Maßgeblich ist dabei das Prinzip: so viel Struktur wie nötig, so wenig wie möglich.
Passende Prozesse reduzieren Reibung, erhöhen die Geschwindigkeit und ermöglichen es dem Unternehmen, sich stärker auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren. Gleichzeitig bilden sie die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und sind häufig auch ein zentraler Hebel in Restrukturierungs- und Transformationssituationen. -
In vielen Unternehmen sind die notwendigen Daten grundsätzlich vorhanden, werden jedoch nicht systematisch genutzt. Häufig fehlt es an einer klaren Struktur, um Zahlen zu sammeln, zu verdichten und in eine belastbare Entscheidungsgrundlage zu überführen.
Ich habe in verschiedenen Unternehmen Reportingstrukturen aufgebaut, die genau diese Lücke schließen. Ziel ist es, ein System zu schaffen, das die tatsächliche Situation des Unternehmens transparent und nachvollziehbar abbildet.
Ein funktionierendes Reporting lässt sich mit einem Navigationssystem vergleichen. Solange die Rahmenbedingungen stabil sind, können Entscheidungen oft auf Basis von Erfahrung und Intuition getroffen werden. Sobald die Situation jedoch komplexer wird – beispielsweise bei wirtschaftlichem Druck oder operativen Problemen – ist ein klares, verlässliches Bild der aktuellen Lage unverzichtbar.
Ein sauberes Reporting schafft genau diese Transparenz. Es ermöglicht, Abweichungen frühzeitig zu erkennen, Entwicklungen zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig dient es als objektiver Referenzpunkt, insbesondere dann, wenn Wahrnehmung und tatsächliche Situation auseinanderfallen.
Auch dieser Bereich ist eng mit Restrukturierungs- und Transformationsprozessen verbunden, da fehlende Transparenz häufig ein zentraler Grund für wirtschaftliche Fehlentwicklungen ist. -
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Aufbau und der Weiterentwicklung von Produktionsorganisationen nach Lean-Prinzipien.
Lean bedeutet dabei nicht die Anwendung einzelner Methoden, sondern ein durchgängiges Verständnis von Wertschöpfung: Alles, was keinen direkten Mehrwert für den Kunden schafft, wird konsequent hinterfragt und – soweit möglich – eliminiert.
Ich habe dieses Prinzip insbesondere beim Aufbau neuer Produktionsstandorte sowie in bestehenden Organisationen umgesetzt. Ein Beispiel hierfür ist der Aufbau eines modernen Werkzeugmaschinenwerks mit hoher Fertigungstiefe, bei dem sämtliche Prozesse von Beginn an unter Lean-Gesichtspunkten gestaltet wurden.
Das Ergebnis sind Produktionsstrukturen, die durch Klarheit, Effizienz und Stabilität gekennzeichnet sind. Gleichzeitig wird die Organisation in die Lage versetzt, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und kontinuierlich Verbesserungen umzusetzen.
Lean ist dabei kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Entscheidend ist, dass die Prinzipien im täglichen Arbeiten verankert werden und die Organisation lernt, sich kontinuierlich selbst zu verbessern